Gesamtbanksteuerung

Messung von Zinsrisiken mit dem Value at Risk - Konzept

Für die Quantifizierung der potenziellen Barwertverluste einer Bank wurde das statistische Konzept Value at Risk (VaR) entwickelt. Mit dem VaR lässt sich der potenzielle Verlust eines Portefeuilles (z.B. festverzinsliche Wertpapiere) in einer einzigen Risikokennzahl mit einer vorzugebenden Wahrscheinlichkeit erfassen.

Erst mit der Implementierung des VaR-Konzeptes lässt sich der Ansatz eines integrierten Rendite-/Risikomanagements im Rahmen der Gesamtbanksteuerung umsetzen. Der VaR wird hierbei u.a. dafür genutzt, um ein Limitsystem zur Allokation des Risikokapitals aufzubauen und die notwendige Kapitalreserve für unerwartete Verluste zu bestimmen.

Teil 1 des Beitrags beschäftigt sich mit der Berechnung des Value at Risk von einzelnen Wertpapieren und endet mit der Ermittlung des undiversifizierten Value at Risk für Portefeuilles. Im Mittelpunkt von Teil 2 stehen Risikoverbundeffekte. Gezeigt wird, welche Verbesserungen beim Value at Risk zu erzielen sind, wenn die Risikofaktoren nicht vollständig positiv miteinander korreliert sind.

erschienen in: WISU 11/2002, S. 1416-1423

Startet den Datei-DownloadTeil 1 (PDF)
Startet den Datei-DownloadTeil 2 (PDF)